17 Reisefotografie-Tipps von Profis

Wenn du bessere Reisefotos machen willst, dann findest du im Internet jede Menge Tipps, Tricks und Ratschläge. Aber bei der Fülle an Informationen, kann man schnell den Überblick darüber verlieren, was wirklich wichtig ist, um deine Fotos auf das nächste Level zu heben. Wir sind seit vielen Jahren begeisterte Fotografen und haben uns mit der Materie sehr lange und ausgiebig beschäftig. Wenn du unsere Arbeit sehen willst, musst du dich nur auf unserer Webseite umsehe. Während viele andere Menschen Souvenirs kaufen, sammeln wir lieber schöne Fotos von magischen Orten. 

Jedes Reiseziel hat seinen eigenen Look, seine eigene Kultur, Geschichte und Atmosphäre.

Zu lernen, wie man diese Motive durch Fotos festhält, ist eine Kunst für sich. Wir sind keine professionellen Fotografen, die dieses Handwerk an einer Schule oder Universität gelernt haben. Aber unsere Bilder sind von denen vieler Profis kaum zu unterscheiden. Und als Reiseblogger sind unsere Bilder mittlerweile ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. 

Nach dem Studium von unzähligen Büchern, Videos, Kursen und zahlreichen Eigenversuchen haben wir unsere ganz eigene Technik entwickelt. Wir wollen dir die 20 wichtigsten Tipps für schönere Fotos vorstellen, damit auch du einzigartige Bilder machen kannst. 

Die besten Reisefotografie-Tipps für Anfänger

1. Der frühe Vogel fängt den Wurm und macht die besten Fotos 

Wenn du bessere Fotos machen willst, dann wirst du dich daran gewöhnen müssen, etwas früher aufzustehen. Denn die Lichtverhältnisse sind einer der wichtigsten Faktoren für tolle Bilder. Und weiches, warmes Morgenlicht erzeugt erstaunlich schöne Bilder.

Hinzu kommt, dass du in den frühen Morgenstunden auch weitaus weniger oder gar keine anderen Touristen an den Sehenswürdigkeiten antreffen wirst. Wenn du zum Beispiel das perfekte Foto von einer der vielen Sehenswürdigkeiten in Barcelona haben willst, dann solltest du so früh wie möglich deinen Tag beginnen. 

Allerdings ist der Sonnenaufgang nicht die einzige Zeit, um gute Lichtverhältnisse einzufangen. Denn auch Sonnenuntergänge sind großartig, um ein perfektes Foto zu schießen. Die Stunde nach und die Stunde vor Sonnenuntergang werden wegen ihrer weichen, warmen Töne und Schatten als „goldene Stunden“ bezeichnet. 

Auf der anderen Seite, ist die Mittagszeit oft die schlechteste Zeit des Tages, um gute Fotos zu machen. Das bedeutet nicht, dass man nur am frühen Morgen und rund um den Sonnenuntergang herum Fotos machen sollte. Aber du solltest dir bewusst sein, dass dies die besten Zeiten für epische Fotos sind. Wenn du noch bessere Fotos machen willst, dann solltest du dir den Fotokurs von den Phototravellers ansehen.

2. Recherche vor Reisebeginn

Ein weiterer wichtiger Tipp ist, dass du dich über dein Reiseziel und die jeweils besten Fotospots informieren solltest, bevor du dorthin aufbrichst. Du kannst Reiseführer durchstöbern, das Internet durchsuchen und auf Instagram nach den besten Fotomotiven suchen. 

Alternativ kannst du auch deine Freunde fragen, die bereits an dem Ort waren, an den du reisen willst. Die besten Seiten im Internet für eine Recherche sind auf jeden Fall Instagram, Pinterest und die Google-Suche. Sobald du weisst, welche Sehenswürdigkeiten du fotografieren willst, ist die Recherche noch nicht beendet. Denn du sollest auch herausfinden zu welcher Tageszeit sich ein Foto am meisten lohnt und wie schwierig es ist bestimmte Aussichtspunkte zu erreichen Außerdem solltest du in Erfahrung bringen, wann eine bestimmte Attraktion öffnet und wann der  Touristenverkehr geringer ist. Und auch die Wetterverhältnisse solltest du recherchieren! 

Manchmal macht es Sinn, spontan ohne Plan herumzuwandern und Motive einzufangen. Aber eine gute Recherche im Voraus spart Zeit, sodass du dich voll und ganz der Reisefotografie widmen kannst, wenn du vor Ort bist. 

3. Bitte um Erlaubnis von Einheimischen

Einheimische in einem fremden Land zu fotografieren, ist für viele Fotografen ein schwieriges Unterfangen. Was ist, wenn sie dich nicht verstehen? Was ist, wenn sie nein sagen? Auch wir haben bei Porträts von fremden Menschen immer noch eine etwas zurückhaltende Art. Aber wir  haben gelernt, dass es wichtig ist, zuerst mit den Leuten zu sprechen. Sag Hallo und frag nach  dem Weg. Machen Sie ihnen ein Kompliment. Ein bisschen Smalltalk und dann kannst du nach  einem Foto fragen. 

Wenn du wirklich viele Porträts machen willst, dann solltest du auch lernen, wie man in der jeweiligen Landessprache nach einem Foto fragt. Die meisten Menschen wissen die Mühe wirklich zu schätzen und es ist eine großartige Möglichkeit, um mit einem Fremden ins Gespräch zu kommen.

Manche Menschen werden ganz einfach nein sagen. Und in einigen Ländern, werden manche sogar um Geld bitten, bevor du ein Bild machen darfst. Keine dieser Situationen ist das Ende der Welt. Danke der Person für ihre Zeit, lächle und gehe zu jemand anderem und versuche es erneut. 

Je öfter du abgelehnt wirst, desto einfacher wird es zu fragen. 

4. Nie aufhören zu lernen

Meld dich sich für einige Online-Fotografiekurse an. Investiere Zeit in einen Reisefotografie-Workshop. Geh raus und übe regelmäßig. Nur so wirst du besser. Du brauchst nicht die neueste Ausrüstung und die besten Instagram-Filter. Übung macht den Meister!

Wir verdienen mittlerweile mit unseren Reisefotos Geld und trotzdem lernen wir immer wieder etwas neues, wenn wir unterwegs sind. Wir versuchen immer etwas neues zu lernen und unsere Fotografie zu verbessern. Du solltest dies auch tun. Landschaftsfotografie ist anders als Personen zu fotografieren und Tierfotografie ist nochmal ein ganz anderes Feld. 

Du wirst früher oder später zu einem erfahreneren und einfallsreicheren Reisefotografen, wenn du  dir die Zeit nimmst, neue Techniken und Fähigkeiten aus anderen Genres der Fotografie zu erlernen.

5. Die Drittelregel in der Fotografie

Eine der grundlegendsten und wichtigsten Regeln der Fotografie, ist die Drittelregel. Wenn du diese Regel beachtest, wirst du automatisch bessere und ausgewogenere Bildkompositionen haben. Was ist die Drittelregel in der Fotografie? Stell dir vor, dass du dein Motiv gedanklich horizontal und vertikal in Drittel einteilst. Dadurch wird das Bild in verschiedene Abschnitte unterteilt.

Das Ziel ist es, wichtige Teile des Fotos in einen bestimmten Abschnitten zu platzieren und das Gesamtbild so zu gestalten, dass es für das Auge angenehm ist. So kannst du beispielsweise eine Person entlang der linken Gitterlinie und nicht direkt in der Mitte. platzieren. Eine andere Möglichkeit ist, dass du den Horizont im unteren Drittel hast, anstatt das Bild in zwei Hälften zu teilen. 

Wenn du Schwierigkeiten damit hast, dir das Raster beim Fotografieren vorzustellen, gibt es eine einfache Lösung. Denn du kannst in deiner Kamera und auch in deinem Smartphone einstellen, das das Raster immer eingeblendet ist, wenn du Fotos machen willst. Alleine das Einschalten dieser Funktion, wird deine Reisefotografie auf das nächste Level heben. 

6. Ein leichtes Reisestativ einpacken 

Ein Reisestativ ist kein Muss. Aber wir glauben, dass mehr Menschen leichte Reisestative verwenden sollten, wenn sie Fotos machen. Mit einem Stativ kannst du deine Kameraposition einstellen und dort halten. Wenn die Kamera fixiert ist, kannst du dir Zeit nehmen, um das  perfekte Motiv zu arrangieren.

Stative geben außerdem die Möglichkeit, viel langsamere Verschlusszeiten aufzunehmen, ohne sich Gedanken über Verwacklungen der Handkamera machen zu müssen. Ein Stativ ermöglicht eine größere kreative Kontrolle über die manuellen Einstellungen deiner Kamera. Das bedeutet nicht, dass du unbedingt überall ein Stativ mit dir herumschleppen musst. Das machen wir auch nicht. 

Aber für gestochen scharfe Landschaften, Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen, Selbstporträts, Aufnahmen von fließendem Wasser und Sonnenuntergänge/Sonnenaufgänge macht ein Reisestativ einen großen Unterschied.

7. Geh in die Knie 

Nach einigem Experimentieren findet man fast immer eine bessere Fotokomposition, als die erste, die man ausprobiert hat. Das erste Foto einer Sehenswürdigkeit, machst du vielleicht im Stehen. Anschließend solltest du versuchen das Bild aus einem niedrigeren Winkel zu machen. Dazu kannst du in die Knie gehen oder dich auf den Boden setzen. Das Resultat ist ein komplett anderes Bild. 

Neben verschiedenen Winkeln, solltest du auch aus verschiedenen Entfernungen fotografieren. Zum Beispiel kannst du mit einer Weitwinkelaufnahme beginnen, dann eine Version aus mittlerer Entfernung erstellen und als letztes eine Nahaufnahme machen. Die erste Bildidee ist selten die beste. Daher lohnt es sich oft, ein bisschen zu experimentieren. 

Außerdem solltest du versuchen, starke Vordergrund-, Mittelgrund- und Hintergrundelemente einzubeziehen. Wenn dein Motiv zum Beispiel eine Bergkette ist, solltest du eine Blume, einen Fluss, ein Tier oder einen interessanten Felsen, in den Vordergrund stellen des Bildes stellen. Dies verleiht Bildern ein dreidimensionales Gefühl und trägt dazu bei, den Maßstab zu vermitteln.

8. Reisefotografie zur Priorität machen 

Der Versuch, schnelle Schnappschüsse zu machen, während du von einem Ort zum anderen eilst, wird vor allem viele langweilige Fotos mit sich bringen. Du solltest sicher stellen, dass die Reisefotografie in deinem Urlaub Priorität hat. Gute Reisefotografie erfordert einen zeitlichen Einsatz deinerseits. 

Wenn du mit Freunden oder der Familie unterwegs bist, die sich nicht mit Fotografie beschäftigen, ist es oft schwierig, diese Zeit zu finden. Wenn du deine Fotografie aber auf das nächste Level heben willst, dann musst du dir die Zeit nehmen. Daher ist es wichtig, dass man diese Zeit bereits vor Reisebeginn einplant. Einfacher ist es, wenn du alleine unterwegs bist. Denn dann kannst du ganz alleine über deine Zeit bestimmen. 

Viel Glück beim Versuch, einem Nicht-Fotografen zu erklären, dass du gerne weitere 30 Minuten warten möchtest, bis die Wolken besser aussehen.

9. Die Menschen nicht vergessen 

Landschaftsbilder und Fotos von Sehenswürdigkeiten müssen nicht immer auf Krampf ohne Menschen fotografiert werden. Manchmal ist es sogar besser, wenn ein Hauptcharakter auf deinen Fotos ist und die Betrachter durch die Motive führt. 

Das menschliche Element gibt auch ein besseres Gefühl für den Maßstab. Indem du dein Motiv in der Ferne platzierst, bekommt man ein besseres Gefühl dafür, wie groß die Berge wirklich sind.  Daher sollte man zum Beispiel kleinere Menschen in großen Landschaften fotografieren, um einen ganz herausragenden Effekt zu generieren. 

Das Hinzufügen eines menschlichen Elements zu Fotos hilft auch dabei, eine Geschichte zu erzählen. Bilder sind oft mächtiger und beeindruckender, wenn Menschen darin sind. 

10. Geduld ist eine Tugend

Bist du in der Lage, auf den richtigen Moment zu warten? Beim Fotografieren geht es darum, wirklich zu sehen, was vor einem liegt. Nicht nur mit den Augen, sondern auch mit Herz und Verstand. Dies erfordert Zeit und Aufmerksamkeit. Manchmal hilft es, wenn man sich langsamer fortbewegt, um die Umgebung bewusst zu erleben, bevor man auf den Auslöser drückt.

Achte auf Details. Sind die Wolken am richtigen Ort? Wenn nicht, werden diese in 15 Minuten besser aussehen? Stell dich an eine Straßenecke und warte, bis ein fotogenes Motiv vorbeikommt. Als Fotograf wird dir jede Menge Geduld abgefordert. Du willst einen unserer Budapest Geheimtipps fotografieren, aber es sind zu viele Touristen im Weg? Dann musst du warten, bis diese alle verschwunden sind. 

Gute Fotografie braucht Zeit! Bist du bereit, ein paar Stunden damit zu verbringen, auf die perfekte Aufnahme zu warten? Denn das machen Profis. Je mehr Geduld du hast, desto besser werden deine Reisefotos werden.

11. Schutz vor Diebstahl

Kameras sind kleine teure Produkte. Als solche sind sie ein Hauptziel für Diebstähle auf Reisen. Immer wieder hören wir von Diebstählen, bei denen Reisenden ihr Equipment gestohlen wird. 

Uns ist dies zum Glück noch nicht passiert. Dies dürfte auch daran liegen, dass wir Vorkehrungen treffen und sehr vorsichtig sind. 

Du solltest deine Kameraausrüstung sicher aufbewahren, wenn du diese gerade nicht verwendest. Zum Beispiel in einem Hotelsafe oder einem verschlossenen Schrank in deinem  Hostel. Außerdem solltest du deine teure Fotoausrüstung immer als Handgepäck mit ins Flugzeug nehmen. Darüber hinaus, solltest du deine Kamera nicht in unübersichtlichen oder von Armut geplagten Gegenden zur Schau tragen. Bewahre deine Kamera in einer unauffälligen Tasche auf, bis du sie verwendest.

Wenn du mit wirklichen teuren Geräten reist, lohnt sich auch eine Kameraversicherung. Dies ist der beste Weg, um Verluste zu minimieren, wenn deine Kameraausrüstung in die Hände eines Kriminellen gelangt.

12. Immer eine Kamera in der Tasche haben 

Du solltest  auf alles vorbereitet sein und immer eine Kamera bei dir haben. Denn Glück spielt i der Fotografie auch eine wichtige Rolle. Wir können gar nicht zählen, wie oft wir bereits zufällig über ein atemberaubendes Motiv gestossen sind, das wir nicht geplant hatten. Und in diesen Momenten muss man eine Kamera bei sich haben. 

Das bedeutet nicht, dass man unbedingt immer mit der DSLR herumlaufen muss. Denn auch mit einer guten Smartphone-Kamera kann man schöne Motive einfangen. Und oft ist der Unterschied kaum zu sehen. Man weiß nie, welche unglaubliche Fotogelegenheit sich auf Reisen bietet.

13. Lass dich treiben 

Nachdem du alle bekannten Ho Chi Min Stadt Sehenswürdigkeiten fotografiert hast, willst du vielleicht noch mehr Motive einfangen. Was jetzt? Es ist Zeit, auf Entdeckungsreise zu gehen und die ausgetretenen Touristenpfade zu verlassen. Es ist Zeit, sich absichtlich zu verirren.

Wenn du Bilder machen willst, die niemand sonst hat, musst du an Orte gehen, die sonst niemand besucht. Am besten geht das zu Fuß. Ohne genau zu wissen, wohin die Reise geht. Schlender  durch die Gassen, auf die Spitze eines Berges und um die nächste Kurve. Wenn du das wahre Leben vor Ort sehen willst, dann musst du dich von den Touristenmassen entfernen. 

14. Reisefotos sichern

Neben der Kameraversicherung ist es auch wichtig, dass du Backups deiner Fotos erstellst. Wenn du nur mit dem Smartphone fotografierst, ist dies relativ einfach. Denn du kannst alle Fotos automatisch in der Cloud speichern. Aber wenn du mit einer Kamera unterwegs bist, dann solltest du einen Backup-Plan haben. Zum Beispiel kannst du mit einer externen Festplatte und einem Online-Backup deine Fotos sichern. Zum Beispiel kannst du Dropbox nutzen, um deine Fotos Online zu speichern. 

15. Fotonachbearbeitung verbessern 

Alle professionellen Fotografen bearbeiten ihre digitalen Bilder mit Software wie Lightroom oder Photoshop. Einige tun es mehr als andere, aber im Grunde macht es jeder. Die Nachbearbeitung ist ein wesentlicher Bestandteil des Arbeitsablaufs eines jeden Reisefotografen. Genauso wie Dunkelkammer-Anpassungen Teil des Arbeitsablaufs eines Filmfotografen sind. Zu lernen, wie du  deine Bilder nach der Aufnahme verarbeitest, ist viel wichtiger als die Kamera die du verwendest. 

Sieh dir an, wie man mit Software den Kontrast verbessert, Bildelemente schärft, Farbtöne weicher macht, Glanzlichter reduziert, Schatten verstärkt, Rauschen minimiert und Belichtungsstufen anpasst. 

Es gibt unzählige kostenlose Tutorials auf YouTube zu diesem Thema. Und wenn du Geld zum investieren zur Verfügung hast, dann empfehlen wir, dies in Kurse zu stecken, die sich mit der Nachbearbeitung von Fotos beschäftigen. Kenntnisse in der Nachbearbeitung können deine  Reisefotografie um ein Vielfaches verbessern.

16. Beschäftige dich nicht mit Kameraausrüstung

Du brauchst keine ausgefallene Kamerausrüstung, um gute Reisefotos zu machen. Natürlich kannst du die teuerste Kamera auf dem Markt kaufen. Aber deine Reisefotografie wird dadurch nicht viel besser werden. Warum? Weil die Ausrüstung, die du verwendest, nicht der entscheidende Faktor ist. Genauso wie die Art des Pinsels, den ein Maler verwendet, diesen nicht zu einem großartigen Maler macht. Wissen, Erfahrung, Kreativität und Geduld machen dich zu einem großartigen Fotografen.

Profis verwenden teure Ausrüstung, weil sie damit eine größere Bandbreite an Bildern produzieren können. Zum Beispiel Sternfotografie bei extrem schwachem Licht. Oder schnelle Action-Tierfotografie. Oder weil sie große Kunstdrucke verkaufen wollen. Anstatt die neueste Ausrüstung zu kaufen, solltest du lieber unsere Reisefotografie-Tipps beherzigen und du wirst schnell Resultate sehen. 

17. Führende Linien

Es gibt einen einfachen Weg, um Reisefotos für Betrachter interessanter zu machen und um mehr Aufmerksamkeit zu erreichen. Dabei handelt es sich es sich um führende Linien. Die grundsätzliche Idee ist, dass man Objekte oder andere Merkmale verwendet, um den Betrachter  zum Hauptmerkmal des Motivs zu führen. 

Einige Beispiele für führende Linien sind Straßen, Flüsse, Wanderwege, Gassen oder Bergkämme. Der Schlüssel liegt darin, das Auge des Betrachters zu lenken! Diese Fotografie-Regel ist sehr beliebt und macht jedes Foto professioneller. Das bedeutet aber nicht, dass man in jedem Foto führende Linien haben muss. Es ist nur ein weitere Werkzeug in deinem Tool-Kaste!

18. Spaß und Freude bewahren

Wenn man unterwegs ist, dann trifft man viele Reisefotografen, die ihre Fotografie sehr ernst nehmen. Und einige davon vergessen in ihrem Rausch ihre gute Kinderstube und fauchen schon Mal die ein oder andere Person an, die durchs Bild läuft. Sei nicht dieser Fotograf! Vergiss nicht, dass du nicht alleine bist. Andere Menschen wollen ebenfalls ein Foto schießen oder einfach nur die jeweilige Sehenswürdigkeit bestaunen. 

Sei nett zu anderen Fotografen, sei geduldig und behandle andere Fotografen so, wie du selbst behandelt werden möchtest! Und stell sicher, dass du nie den Spaß am Fotografien verlierst.